1911

 

Die Gründung des Burschenvereins Germering erfolgte am 26. November 1911. Der damalige Vorstand, Pfarrer Benno Seemüller, ließ den Verein ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Fürstenfeldbruck eintragen und eine Vereinssatzung erstellen. Pfarrer Benno Seemüller war vom 26.11.1911 bis zum 18.08.1930 mit der Führung des Vereins betraut worden.

 

1913

Im Mai 1913 bekam der Burschenverein Germering eine Fahne und veranstaltete zu diesem Anlass eine große Fahnenweihe bei der der Burschenverein Biburg die Patenschaft übernahm. Über das Vereinsleben von 1913 – 1929 kann wegen fehlender Unterlagen nur wenig berichtet werden. Soweit bekannt, sind im 1. Weltkrieg die Burschen Johann Wagner, Martin Fruth und Paul Schalkhammer gefallen.

 

1922

Aus den spärlichen Unterlagen ging hervor, dass Pfarrer Seemüller den Burschenverein Germering 1922 aus dem damaligen Landesverband der Bayrischen Burschenvereine austragen ließ.

 

1930

Im Jahre 1930 kam es bei einer Versammlung zu Unstimmigkeiten der Burschen untereinander, da viele der Mitglieder kein Interesse am Fortbestand des Vereins mehr zeigten. Vorstand, Pfarrer Benno Seemüller konnte aber die erregten Gemüter besänftigen und mit großer Mehrheit den Beschluss fassen, dass der Verein weitergeführt wird und das Vereinsleben zu fördern sei. In diesen Jahren bildete sich allmählich neben dem Katholischen Burschenverein noch der so genannte “Wilde Burschenverein“, der selbstständig, ohne kirchliche Unterstützung, bestand. Im „Wilden Burschenverein“ wurde derVorstand aus den eigenen Reihen gewählt und nicht vom Kath. Ordinariat München, wie beim Kath. Burschenverein. Leider ist nicht mehr bekannt, wer die ersten Vorstände in der damaligen Zeit waren.

 

1939

Nach dem Tode von Expositus Hachinger am 12. Mai 1939, übernahm dessen Nachfolger Expositus Anton Birkmeier das Amt des Vorstandes. In der Zeit des 2. Weltkrieges waren nahezu alle Germeringer Burschen im Arbeitseinsatz oder leisteten ihren Dienst an den Kriegsfronten. Aus verständlichen Gründen waren zu dieser Zeit keine Vereinsaktivitäten zu verzeichnen. Da während der Zeit des Dritten Reiches viele Vereine verboten waren, und auch der Burschenverein unter dieses Verbot fiel, konnten Versammlungen nur unter größtem Stillschweigen und Gefahr für alle Mitglieder abgehalten werden. Im Herbst 1943 versammelte Vorstand Birkmeier die jüngeren Burschen, welche noch nicht im Kriegsdienst standen, in der Sakristei der Alten Dorfkirche St. Martin.JakobZellner,LorenzWagner,HansSedlmeierundHermannMeisburgerwurden bei Nacht und Nebel von Expositus Anton Birkmeier auf die Burschenfahne vereidigt, auf dass der Verein trotz des anhaltenden Krieges weitergeführt wurde. Im 2.Weltkrieg sind folgende Mitglieder des Burschenvereines gefallen oder als vermisst gemeldet worden:

Braun Peter Schweigl Hans
Kleiber Michael Fruth Benno
Zengerle Hugo Stephani Edi
Stürzer Martin Gilg Florian
Hofmuth Josef Wunderl Benno
Köberle Franz Strobl Max
Sollinger Max Walch Hans
 

1945

Mit dem Kriegsende 1945 bekamen die Aktivitäten des Burschenvereins neuen Aufwind. Der „Wilde Burschenverein“ gewann zu dieser Zeit zunehmend an Popularität, so dass der ehemalige Kath. Burschenverein immer mehr an Bedeutung verlor und dessen Aktivitäten nahezu ganz vom “Wilden Burschenverein“ übernommen wurden. Im Jahre 1967 löste Pfarrer Birkmeier den Verein auf, da man keine Mitgliede rmehr zu verzeichnen hatte. Nach dem Krieg trafen sich die Burschen bei verschiedenen Gönnern, die den Burschen Gelegenheiten gaben, Gemeinschaftsabende und Theaterproben abzuhalten. Besonders bei der Familie Cröniger waren die Burschen immer willkommen. Herr Josef Cröniger stellte den Burschen sein Haus oft alsTreffpunkt fürVersammlungen,Theaterproben und gesellige Abende zurVerfügung, die für viele der damaligen Burschen unvergesslich geblieben sind. Der Nachfolger von Josef Sepp, der von 1945 das Amt des Vorstandes inne hatte, war Josef Huber, von den meisten aber als Metzger Bepps betitelt.

 

1946

Er war von 1945 – 1949 Vorstand der Burschenschaft Germering. Ein Vorfall im Jahre 1946 wird für viele der damaligen Burschen sicherlich noch nicht in Vergessenheit geraten sein. Die zu der Zeit in der Wifo stationierten amerikanischen Besatzungssoldaten erfuhren, dass es in Bayern Brauch sei,einen Maibaum aufzustellen. Auch war ihnen bekannt, dass es zum Brauchtum gehöre, einen schlecht bewachten Maibaum zu stehlen. Als nun die Germeringer Burschen 1946 im Zengerle-Anwesen einen Maibaum bewachten und ihn ausschmückten, zündeten die amerikanischen Soldaten an der Ortseinfahrt in Richtung Puchheim einen alten Lastwagen an, um die Maibaumbewacher abzulenken. Durch das Feuer alarmiert, rückte die Germeringer Feuerwehr, bei der nahezu die gesamte Burschenschaft vertreten war, zu dem Einsatzort aus. Jedoch warteten die Amerikaner nur auf diesen Augenblick, wo der Maibaum nahezu unbewacht im Zengerle-Hof lag. Als Sie ihn auf einen Militärlaster verladen wollten, wurden dann aber doch welche, die mit der Feuerwehr ausgerückt waren misstrauisch und liefen zum Maibaum zurück. Mit Schrecken sahen sie, dass die amerikanischen Soldaten gerade dabei waren, ihren Maibaum zu verladen. Als nun die Germeringer Burschen darauf drängten, den Maibaum wieder zurückzulegen, kam es zu tumultartigen Auseinandersetzungen, da dieAmerikaner nicht bereit waren ohne den Baum abzurücken. Mit Gewalt verschafften sie sich freie Bahn und zogen damit in ihre Kaserne in der Wifo. Als man den amerikanischen Befehlshaber jedoch erklärt hatte, dass dieses Maibaumstehlen nicht brauchtumsgerecht gewesen sei, erklärte er sich einverstanden, zwei neue Bäume zu spendieren.

 

1947

Mit viel Jubel wurde dann einer dieser beiden Bäume am 1. Mai 1946 vorm heutigen Hotel Mayer aufgestellt. Im Jahre 1947 veranstaltete die Burschenschaft den ersten Faschingsumzug nach dem Kriege, der von diesem Zeitpunkt an alljährlich abgehalten wurde. Einen Höhepunkt 1948 bildete das Germeringer Pferderennen, das hinter dem heutigen Kelleranwesen, dem “Moosbauern“, abgehalten wurde. Dabei bemühten sich die Burschen auf ihren mehr oder weniger schnittigen Rössern, als erster das Ziel zu erreichen. Anschließend wurde dann auf dem Rennball im jetzigen Hotel Mayer ausgiebig gefeiert und der Rennverlauf diskutiert.

 

1954

Zwischen 1949 und 1954 bekleidete Otto Diepold das Amt des Vorstandes. Bei einer Neuwahl 1954 wurde August Mayer als neuer Vorstand der Burschenschaft Germering gewählt. Er hatte das Amt bis 1960 inne. 1956 wurde die Burschenschaft zu einer Fahnenweihe nach Freising eingeladen, bei der sie mit stattlicher Anzahl teilnahm. Ebenso nahm die Burschenschaft auch an der Beerdigung von Prinz Heinrich zu Kaltenberg teil, der den Germeringer Burschen recht nahe stand. In der Amtszeit von Gusti Mayer gingen folgende Mitglieder denBund der Eheein. Hans Sedlmeier, Georg Keller, Josef Huber, Otto Diepold und Jakob Zellner. Aber auch das alte Brauchtum des Maibaumaufstellens wurde weitergepflegt. So wurden während dieser Zeit 3 Maibäume aufgestellt. Als Spender der stattlichen Bäume stellte sich Prinz Heinrich zu Kaltenberg und Herrn Mayer vor. Bei einem Badeausflug an den Aubinger Baggersee, den die Burschenschaft durchführte, kam ein Mitglied durch ertrinken ums Leben. Es war der Schmiedegeselle bei Gassners in der Dorfstraße, Franz Schmausser.

 

1960

Die Fahne der Burschenschaft, die bei den verschiedenen Festivitäten stark beansprucht wird, wurde zu dieser Zeit renoviert, um wieder in ihrem vollen Glanz repräsentieren zu können. Thomas Kleiber, der von 1958 – 1960 als Kassier in der Burschenschaft tätig war, löste 1960 den damaligen Vorstand ab und lenkte bis 1962 die Geschicke des Vereins. Unter seiner Regie wurde 1961 ein Maibaum aufgestellt, den der damalige Baron von Maffei vom Gut Freiham gestiftet hatte. Mit dem Postenstecken wurde Simon Hartl und Gusti Mayer aus der Burschenschaft entlassen, da sie nun den Weg der Ehe einschlagen wollten.

 

1962

1962 wurde ein Ausflug zum Traunsee in Österreich organisiert, bei dem es recht zünftig zuging, wie damalige Mitglieder bestätigten.


Helmuth Trager trat 1962 an die Stelle des bisherigen Vorstandes und leitete bis 1967 die Aktivitäten des Vereins. In seiner Amtszeit unternahm die Burschenschaft mehrere Ausflüge und veranstaltete weiterhin die traditionellen Feste, wie Maitanz, Kathreintanz und Erntedank. 1967 wurde Georg Kleiber zum neuen Vorstand gewählt, der das Amt bis 1974 begleitete.

 

1967

In seiner achtjährigen Amtsperiode unternahm die Burschenschaft Ausflüge nach Zwiesel, Passau, Neurkirch in Österreich, Heidelberg, nach Corvara in Südtirol und zweimal zur Hohen Salve bei Kufstein. Jedoch unternahmen die Burschen nicht nur Ausflüge, sondern auch das alte Brauchtum des Maibaumaufstellens wurde weiterhin fleißig gepflegt. Unter der Leitung von Georg Kleiber wurden 3 Maibäume aufgestellt, darunter auch der erste Maibaum in der Germeringer Geschichte, der gestrichen wurde. Der Maibaum wurde in der Brennerei neben dem Hotel Mayer gelagert, geschmückt, und von der Burschenschaft bewacht. Leider gelang es aber den Burschen aus dem Nachbarort Puchheim den Baum eines Nachts zu stehlen, da anscheinend einige der Burschen es mit der nächtlichen Wache nicht so ernst nahmen. Als sich die Vorstandschaft der beiden Vereine zu den Auslösungsverhandlungen traf, kam es jedoch zu Schwierigkeiten und Streitereien, so dass sich die beiden Vereine ohne ein brauchbares Ergebnis trennten. Aus Rache darüber, dass sich die Germeringer Burschen weigerten, den Baum zu den von den Puchheimern gestellten Bedingungen auszulösen, fuhren die Puchheimer mit dem Baum zum Rathaus und schnitten ihn zu kleinen Teilen zusammen. Der Baum, der von Herrn Lindinger gestiftet worden war, war somit für die Germeringer Burschen unbrauchbar. Herr Lindinger wollte nun gegen die Puchheimer Burschenschaft ein gerichtliches Verfahren einleiten, das aber dann durch die Mithilfe der Vorstandschaft des Germeringer Burschenvereins abgewandt werden konnte. Auf diesen Vorfall hin spendete Herr Mayer, der Besitzer des „Hotel Mayer“ einen neuen Baum. Jedoch wurde dieser wiederholt entwendet. Diesmal hatten die Gilchinger Burschen die Germeringer Maibaumwache überlistet. Um einer wiederholten Blamage zu entgehen, wurde der Baum dank einer vorausgegangenen Sammelaktion ausgelöst und am 1. Mai aufgestellt.

 

1974

 In den Jahren 1967 -74 heirateten folgende Mitglieder der Burschenschaft Germering: Haas Erwin, Binder Walter, Kottermair Siegfried, Trager Wast, Trager Dietmar, Trager Helmuth, Niedermeir Matthias, Dorn Alfons, Stürzer Hans und Pollinger Jakob. Im Jahre 1967 ließ, wie schon erwähnt, Pfarrer Birkmeier den Kath. Burschenverein aus dem Vereinsregister löschen, da seine sämtlichen Aktivitäten vom “Wilden Burschenverein“ oder der Burschenschaft wie sie meist genannt wurde, übernommen worden sind. In den darauf folgenden Jahren kam es mit Pfarrer Birkmeier zu Unstimmigkeiten über die Eigentumsverhältnisse der Burschenfahne. Man konnte sich aber dann schließlich einigen, dass die Fahne des ehemaligen Kath. Burschenvereines der Burschenschaft zur Verfügung gestellt wird. Herbert Sepp wurde 1974 bei einer Versammlung von den Burschen zum neuen Vorstand gewählt. Im Laufe des Jahres 1975 wurde die Fahne der Burschenschaft Germering erneuert und restauriert. Da das Kapital der Burschenschaft aber eine solche kostspielige Restauration nicht zuließ, wurden die erforderlichen finanziellen Mittel durch Spenden beschafft. Somit ermöglichten die Gönner der Burschenschaft diese Restaurierung. Im Bezug auf Veranstaltungen war unter Herbert Sepp ein Aufschwung zu verzeichnen. Im Mai 1975 wurde der bisher größte Maibaum in der Germeringer Geschichte aufgestellt. Mit seinen 37,5 Meter war der von Lorenz Wagner gestiftete Baum - der zweitgrößte in diesem Jahr in ganz Bayern - aufgestellt worden. Am 15. Juni 1975 veranstaltete die Burschenschaft Germering auf der Dorfstraße ein großes Dorffest, dass bei den Germeringern und Umgebung großen Anklang gefunden hat und seither jedes Jahr ein Höhepunkt im Germeringer Festkalender darstellt. Im April 1976 wurde nach nächtelanger Spionagearbeit der Unterpfaffenhofener Maibaum aus der Halle des Mannhardter Werksgeländes gestohlen. Nach langen Verhandlungen konnte der Unterpfaffenhofener Maibaum gegen 150 Liter Bier ausgelöst werden. Im September 1976 wurde im Zengerle Stadl zum ersten Mal ein Weinfest veranstaltet, das sich neben dem Dorffest zum Veranstaltugsschlager entwickelte.

 

1977

Im Jahre 1977 wurde außer den traditionellen Tanzveranstaltungen auch ein Ausflug zur Fahnenweihe nach Schongau durchgeführt. Der eigentliche Burschenausflug führte aber nach Krems, der durch zünftige Unterhaltung bei allen gut in Erinnerung geblieben ist. Durch das Postenstecken wurde Bayer Sepp aus dem Burschendienst entlassen. Bei der Fahnenweihe in Höselwang, zu der die Burschenschaft eingeladen worden war, erreichte Germering den 2. Meistpreis, der durch einen schönen Humpen belohnt wurde.

 

1979

Im Jahre 1979 wurden dann die Germeringer Burschen durch die Presse als die Bayrischen Maibaumkönige betitelt. Es war der Burschenschaft unter Mithilfe der Germeringer Ex-Burschengelungen, drei Maibäume in einer Saison zu stehlen. Als erstes wurde in der Nacht auf Karfreitag in der Kerschensteiner Schule in Unterpfaffenhofen der Maibaum des Lehrerkollegiums geklaut. Ohne Schaden anzurichten, wurde ein schwerer Eisentürflügel ausgehängt und der Baum mühelos verladen. Mit 150 Liter Bier und unter Begleitung des Germeringer Spielmannszuges wurde er dann wieder zurück gebracht. EineWoche nach Ostern gelang dann schon der zweite Streich. Bei Nacht und Nebel wurde der Landsberieder Baum gestohlen. Die Baumwächter zogen es scheinbar vor, in der Gastwirtschaft zu feiern als in der Kälte auf Diebe zu achten. So konnte der Landsberieder Maibaum ohne Zwischenfälle nach Germering transportiert werden. Bei den anschließenden Auslöseverhandlungen kam es aber zu großen Meinungsverschiedenheiten, so dass der Baum nicht ausgelöst wurde. Die Burschenschaft Germering stellte den Landsberieder Maibaumdann als Schandbaum am Ortseingang auf, „zur Germeringer Freud, und zur Landsberieder Schande“. Aber mit zwei gestohlenen Maibäumen wollten sich die Germeringer noch nicht begnügen. Mit einer gehörigen Portion Glück gelang es den Germeringer Burschen den Maibaum des Schusterhäusels in alle Frühe zu stehlen. Dieser wurde dann nach einigem Hin und Her mit 100 Liter Bier ausgelöst. Im Mai 1979 bestellte die Burschenschaft Germering eine einheitliche Tracht. Es wurden fesche Lederhosen gekauft, die von nun an bei jeder Festlichkeit der Burschenschaft Germering zu sehen waren. Im Juni 1979 legt der bisherigeVorstand Herbert Sepp sein Amt nieder und der bisherige zweite Vorstand übernahm die Führung der Burschenschaft. Nach dem Dorffest, das mit großem Erfolg wie jedes Jahr ablief, und dem Volksfesteinzug, übernahm die Burschenschaft einen Ausflug in das Tiroler Städtchen Ebbs. Auch bei der Fahnenweihe in Unterdachting war die Burschenschaft Germering vertreten.

 

1980

Das Jahr 1980 begann für die Burschenschaft mit der schon traditionellen Faschingseinlage beim Feuerwehrball im Hotel Mayer. Selten waren bei der Modenschau so viele behaarte Männerbeine und stramme Waden zu sehen. Da an die Faschingssaison gleich die Zeit der Maibäume anschließt, begann nun für die Burschenschaft wieder die Zeit, in der so manche Nacht damit verbracht wurde, schlecht bewachte Maibäume auszuspionieren. Diese anstrengende Nachtarbeit wurde dann auch in der Nacht vom Ostersonntag durch den Aubinger Maibaum belohnt. Nachdem der Baum in früher Morgenstunde von den Germeringern gestohlen worden war, wurde er dann nach mustergültigen Auslöseverhandlungen gegen 2hl Bier und einer Brotzeit mit der Unterbrunner Blasmusik nach Aubing zurück gebracht. Die Burschenschaft Germering hatte aber auch selbst einen Baum zu bewachen und ihn dann am 1. Mai vorm Hotel Mayer aufzustellen. Nach dem Dorffest und der Jubiläumsfeier des Tanzkreises Rübezahl, wurde Edi Reng durch das traditionelle Postenstecken aus der Burschenschaft verabschiedet. Auch Franz Hermansdorfer lief 1980 in den Hafen der Ehe ein. Ende September, nachdem die Burschenschaft das Weinfest glücklich hinter sich gebracht hatten, unternahm die Burschenschaft einen zweitägigen Ausflug in das Weingut unseres Weinlieferanten Decker in Biebelheim bei Azley. Nachdem der Winzerbetrieb besichtigt und durch lehrreiche Unterweisungen Näheres über die einzelnen Weinsorten bekannt war, wurde ein größeres Winzerfest besucht, das bei allen Burschen großen Anklang fand. In den ersten Monaten des Jahres 1981 stand nun das 70-jährige Gründungsfest im Mittelpunkt.

 

1981

 Das Jahr 1981 war ein zukunftsträchtiges Jahr wo das 70-jährige Gründungsjubiläum bevor stand. Der Startschuss wurde mit der jährlichen Silvesterparty in der Burschenhütte eingeläutet. Hier wuchs die Motivation für das bevorstehende Jubiläum. Um sich geistig, körperlich und seelisch auf die 70- Jahrfeier vorzubereiten wurde im Hotel Mayer der Faschingsball veranstaltet. Das Burschen- und Feuerwehrballett sorgte hier für große Jubelschreie.

Der 8. Mai 1981 war der Auftakt unserer 10-tägigen Festlichkeiten zum Anlass des 70-jährigen Jubiläums. Hier feierten 42 Vereine und 4 Kapellen den feierlichen Anlass. Vielen Dank nochmal hierfür. Den goldenen Abschluss der Festwoche war das Brillant Feuerwerk das mit regem Anklang verfolgt wurde.


Bereits 7 Tage später nahmen die Burschen mit 60 Mann am Jubiläum des Burschenvereins in Mammendorf teil. Ein enttäuschender Meisterpreis mit 15 Maß Bier erzürnte die aufgebrachte Horde. Dennoch blieb das Inventar aus Überlieferungen heil. Das schon traditionelle Dorffest am 4. und 5. Juni mit den “RedStars“, und den “Flowers“ unterhielt wie jedes Jahr die Bevölkerung. Den Rekordausschank von 32 hl Bier konnte auch den Umzug vom Bauhof auf die Dorfstraße nicht mindern. Anzumerken bei diesem Dorffest ist, dass die notwendigen Auf/Ab und Umbauarbeiten hervorragend und schnell abgelaufen sind. Am 14. und 26. Juni folgten weitere Burschenfeste in Ried bei Mering und Forstinning. Beim alljährlichen Pfingstturnier unterlagen die Jungburschen den Altburschen mit 7:4. Den dort erleideten Flüssigkeitsverlust wurde später an der Burschenhütte mehr als wettgemacht. Am 10. Oktober fand zum 1. Mal einWeinfest in der Aula der Kirchenschule statt. Das “Tiroler-Alpenland-Sextett“ verwandelte die Aula in eine aufgewühlte Stimmungsküche. In diesem Jahr luden Streicher Fredi, Lainer Leo und die Wagner Resi zum Postenstecken ein. Um eine vorübergehende Pause einzulegen fuhren wir in den Bayrischen Wald, um uns von den Strapazen zu erholen.


Am zweiten Ausflugstag auf der Kitzinger Hütte fand ein geselliger Abend mit viel Bier und Schnaps statt. Am 21. November wurde der traditionelle Kathreintanz veranstaltet. Die Weihnachtsfeier und der Skiausflug nach Leongang bilden das Ende dieses turbulenten Jahres.

 

1982

Wie jedes Jahr startet das Jahr mit den Faschingsbällen in Aubing und Puchheim. Die Pflege und der Erhalt der Hütte zwischen Germering und Aubing war ein alljährlicher Punkt auf unserer Aufgabenliste. Dieses Mal stand die Renovierung der Küche an. Bei den Umbauarbeiten wurde uns ein schwerer Schlag versetzt, dass gesamte Werkzeug, das wir uns bei den Firmen Hilpert und Ramsauer ausgeliehen hatten, wurde gestohlen. Aus der hart verdienten Kasse mussten 5000 Mark entnommen werden. Der Umbau der Küche wurde daher ein teurer Spaß. Nachdem uns der Baum ausMartinsried verwehrt blieb, entwendeten wir den Baum der beim Baron von Hirsch gelagert wurde und denTrachtlern aus Planegg gehörte. DerMaibaum von der Kerschensteiner Schule juckte uns besonders, zumal Lehrer Auer eine Wette abschlossen hatte, dass es uns nicht noch einmal gelingen würde den Baum zu stehlen. Als wir erfahren hatten, dass auch die Unterpfaffenhofener Burschen Diebesgedanken hatten, versuchten wir es ohne Zeitverzögerung, was uns selbstverständlich gelang. Die Auslöse war wie die Auslöse vor 2 Jahren einfach Klasse. Mitte Juni lud uns Baron von Hirsch zum Floriansfest nach Planegg ein. An der riesigen Tafel die uns erwartet hat, haben alle kräftig zugelangt und die Einladung nahm ein spätes Ende. Das Dorffest, dass dieses Jahr am 26. und 27. Juni abgehalten wurde, aus Rücksicht des Jubiläums der Schützen aus Unterpfaffenhofen, war nicht nur von Bier begossen sondern das Wetter spielte auch nicht mit. Dennoch wurden 29 hl Bier ausgeschenkt. Nach Abbauarbeiten des Festes wurde das Ende mit ein paar halben Bier bei Westermeiers begossen. Über den noch tiefsitzenden Ärger wegen des schlechtenWetters, führten die „Wildburschen Germering“ zur späteren Stunde einen Regentanz auf der Schmiedstraße auf. Unser Flehen wurde erhört! Der Festumzug der Schützen wurde 3-mal abgebrochen, da jedesMal nach Aufstellung, sich ein neuerWolkenbruch über uns ergoss. Danke Petrus, für unser Erhören. 1982 entschied sich Huber Seppal in den Hafen der Ehe einzufahren. Beim Postenstecken rauchten sogar die „Nichtraucher“ dicke Zigarren. Zwischenzeitlich wurde sein Schlafzimmer mit 600 Luftballons ausgeschmückt - wir hoffen, Du hast trotzdem gut geschlafen. Auch Hansi Schwarzfischer ist in diesem Jahr in den Hafen der Ehe eingefahren. Dennoch ließen sich diese beiden nicht von den Burschen trennen und waren immer dabei, wenn es bei den Burschen rund gegangen ist.

 

1983

Im Jahr 1983 feierten wir die Feste wie sie fielen, veranstalteten unsere eigenen Feste, jedoch gibt es für dieses Jahr ein logistisches Meisterwerk zu verbuchen. Die Maibäume aus Pullach und Krailling waren die Objekte der Begierde. Beide Bäume waren sehr gut bewacht, nach langer Spionage war es dann soweit. Alle wurden alarmiert und fanden sich in kürzester Zeit am Treffpunkt ein. Unsere zwei besten Telefonisten, die nicht näher namentlich genannt werden möchten, erwechselten die Ortschaften, sodass der Spionagetrupp in Pullach auf die Diebesbande wartete und in Krailling die wilde Horde anrückte. Bis der Irrtum bemerkt wurde, war es zu spät. Unser langjähriger Vorstand Herbert Sepp gab seiner Karin das Ja-Wort genauso wie der Heimerl Gerhard seiner Eva. Im November wurdeWerner Kirmair zum 1. Vorstand und Anton Sepp zum 2. Vorstand gewählt. Für die Pensionäre Westermeier, Staimer und Kessler wurden Plätze im Altenheim St. Magdalenum reserviert (Die Beteiligten wissen Bescheid).

 

1984

Am 14. Januar wurde durch starke Sturmböen die Befestigung unseres Maibaumes beschädigt wodurch sich der Baum am Gipfel um mindestens 3 Meter nach Osten neigte. Die Halterung wurde in kürzester Zeit durch neue Halterungen ersetzt.Mitte März bekamen wir einen neuen/gebrauchten Bauwagen, den wir mit allem nützlichen
Inventar ausstatteten. Am 2. Juni schloss Huber Franz den Bund der Ehe in der alten Dorfkirche. Nach der Trauung waren alle Burschen ins Schusterhäusl eingeladen. Ende dieses Monats war die Fahnenweihe in Günzenhausen bei der wir auch vertreten waren. Hochzeiten sind nicht nur von Glück und Segenbeschert.Während der Fahrt von Josef Sepp und seiner Christiane auf dem Weg nach Geisenbrunn,
löste sich während der Fahrt ein Rad der Hochzeitskutsche. Am 7. und 8. Juli war es dann soweit, Petrus hatteMitleid mit uns, denn die Schlechtwetterperiode brach das ersteMal seit 2Monaten ab und wir konnten bei besterWitterung das Dorffest veranstalten. Die Besucherzahlen und die Ausschankmengen an der Schänke sowie
an der Bar brachen alle Rekorde. Kurz vor unserem Weinfest nahmen wir noch an der Fahnenweihe in Egenhofen teil um uns für dasWeinfest vorzubereiten, das am 15. September stattfand. Am diesjährigen Burschenausflug nachWürzburg besuchten wir ein extra für uns organisiertesWeinfest, bei den dortigenWirten führten wir
unsere üblichen Getränke ein. Am 15. Dezember wurde Keckeis Rudi in den Vaterstand erhoben. Diesen sah man am darauffolgenden Tag mit Leitern und Gerüsten eine 100 Meter lange Büchsenkette zu demontieren.

 

1985

Nach dem Faschingstrubel 1985 brach dasMaibaumfieber wieder bei uns aus, denn schon am 25. März bot sich die Gelegenheit, den Forstenrieder Maibaum zu stehlen. Um 2 Uhr morgens stahlen wir den Baum, indem wir einen Unimog direkt über Wiesen und Felder in den Hinterhof des Maibaumlagers schoben. Der Baum wurde befestigt und der Unimog schleifte ihn über die Wiese bis in den Acker, wo wir sogar noch Vorspannen mussten. Trotz dieser Verzögerung brachten wir den Baum unbemerkt nach Hause. Erst 2 Tage später erfuhren die Forstenrieder durch einen Anruf, wer ihren Baum gestohlen hat. Am 3. April folgte unser 2. Streich für dieses Jahr. Dieses Mal musste der Baum aus Geiselbullach dran glauben. Die Auslöseverhandlungen liefen gut. Für den Geiselbullacher Baum gab es am 11. April 180 Liter Bier und eine Brotzeit. Der Forstenrieder Baum wurde mit 250 Liter Bier plus Brotzeit 4 Tage später ausgelöst. Hier wurden wir mit Fahnenabordnung, Pferden, alten Feuerwehrautos usw. empfangen. Am 1.Mai stellen wir wie gewohnt unseren 33m Baum mit Weißwurstessen und reichlich Bier mit Begleitung einer Blasmusik auf. Am nächstenTag fuhren wir zur Fahnenweihe nach Pöcking. 10Tage später besuchten wir die Fahnenweihe des Soldaten- und Veteranenvereins Unterpfaffenhofen. Bereits einen Monat später machten wir uns auf denWeg zur 3. Fahnenweihe in diesem Jahr, der Burschenschaft Schöffelding. Anlässlich des Unterpfaffenhofener Dorffestes fand ein Tauziehen, an dem wir mit zwei Mannschaften
teilnahmen, statt. Nach mehreren Durchgängen ließen wir alle anderen Vereine hinter uns und belegten den 1. und 2. Platz. Am 21. und 22. September machten wir einen Burschenausflug. Am ersten Tag besuchten wir den Europapark in Rust. Am Abend vergnügten wir uns in unserem Nächtigungsort Lahr bei Baden-Baden. Schwer lädiert fuhren wir am darauffolgenden Tag wieder Richtung Heimat.

 

1986

Tiefe Trauer zeigte die Burschenschaft Germering beim Junggesellenabschied vom Dörzbach Willi, der im Sonnenhof heftig gefeiert wurde. Zum ersten Mal veranstalteten wir dieses Jahr ein Schlachtschüsselessen in der Burschenhüttn, das sich auch in den darauffolgenden Jahren wiederholte. Gerhard Haimerl wurdeMitte Dezember
stolzer Vater einer Tochter. Anfang April begannen wir krampfhaft Maibäume zu suchen und zu stehlen. Nach einigen missglückten Versuchen, schafften wir es doch, den Baum des Hundevereins Germering auf kurioseWeise zu entwenden. Nach der Maitanzzeit stürzen sich die Burschen in die 1. Fahnenweihe nach Mammendorf. Um uns für die anstehenden und zukünftigen Veranstaltungen unseres Vereins zu wappnen, statteten wir uns mit einem prächtigen „Scheißewagen“ aus, der selbstverständlich eines Königs würdig gewesen wäre. Einige Wochen später fand in der Burschenhütte eine Versammlung statt wo es um denMaibaumplatz vorm HotelMayer ging. Nach langen Debatten wurde dennoch beschlossen, dass der Maibaum auf dem Trosthammerplatz in der Schmiedstraße umziehen wird. Dieser Beschluss wurde mit einem griabigen Frühschoppen bekannt gegeben. Die nächste Herausforderung lag im Wettkampf mit den umliegenden Burschenschaften, die anlässlich der Fahnenweihe Aubing stattfand. Neben Sackhüpfen und Schubkarrenhindernisrennen belegten wir den 2. und 3. Platz. Auch die Fahnenweihe von Schönau und Hohenkammern ließen wir uns nicht entgehen. Unser Weinfest, das am 13. September in der Aula in der Kirchenschule stattfand, war ein voller Erfolg. Der diesjährige Kathreintanz wurde jedoch nicht gut besucht. Zum erstenMal führten wir bei unserem jährlichen Faschingsball ein klassisches Männerballet auf, dass wir mit einem Cancan und einem „Elfengleichen Balletttanz“ aufführten.

 

1987

Unserer Tanzshow, die ein riesiger Erfolg war, folgten weitere Auftritte im Sonnenhof beim Rennball in Puchheim und am Rosenmontagsball. Das grandiose Finale fand im Freizeitheim Geisenbrunn statt, wo wir den Fasching beendeten. Um den traditionellen Maibaumklau aufrecht zu erhalten, schickten wir auch dieses Jahr unsere Spione in die umliegenden Gemeinden. Beim „Böswirt“ in Langwied schlugen unsere Agenten Alarm. Nachdem Türen und Tore zum Versteck geöffnet waren, fanden wir gleich 2 Bäume vor. Jetzt hieß es handeln: zuerst wurde
der ausspionierte Baum außerhalb der Gemeindegrenze gebracht und schon ging es dem 2. an den Kragen. Woher der 2. Baum stammte ließ uns nur vermuten. Dies wurde bestätigt erst nach 3 Tagen als sich die Bestohlenen des 1. Baumes meldeten. Das Langwieder- und Lochhauser- Geschwader wurde hierbei sogar von einem Heimatkundeprofessor unterstützt. Die Verhandlungen endeten mit dem Ergebnis, dass die Lochhausener und die Langwieder 250 Liter Bier und eine gute Brotzeit als Auslöse zahlen durften.

 

1988

Die Anstrengungen zur Maibaumzeit wurden mit dem Maibaum aus Fürstenfeldbruck belohnt. Das kurioseste an der Sache war wohl, dass wir den Baum mitten aus der Polizeischule entwendeten, ohne dass die schlafenden Polizeischüler etwas davon merkten. Am 17. April wurde dies mit 500 Liter Bier, dem Bürgermeister aus Fürstenfeldbruck und der Hoheit Prinz Luitpold aus Bayern, begossen. Am 11. Mai fand eine Versammlung statt, in der Anton Sepp, Manfred Seuffert, Robert Strobl und Patrick Stege in die Vorstandschaft gewählt wurden. Leider war der Fronleichnamszug stark verregnet. Bei erheblich schöneremWetter fuhren wir am 19. Juni zur Fahnenweihe nach Moorenweis. Der Dank gilt Rudi Keckeis für die Bewirtung in der Mittagszeit. Nach Beendigung des Mahls ging es zurück ins Bierzelt wo wir bis spät in die Nacht feierten. In diesem Jahr fand das Dorffest im Bauhof statt. Hier heizten die „Manyanas“ richtig auf. Im August mussten die Burschen mal wieder in die Hände spucken um ein bevorstehendes Bauvorhaben in dieTat umzusetzen. Ein Stadl wurde neben der Burschenhütte errichtet, wo nach den Arbeiten eine „Hebauffeier“ natürlich nicht fehlen durfte. Ein Burschenausflug nach Geroltshofen, wo wir nach Besichtigung des hauseigenen Weinberges und anschließendem feuchtfröhlichen
Weinfest bis spät in die Nacht feierten. Am nächsten Tag ging es weiter nach Bamberg, doch die geplante Bootsfahrt auf der Pegnitz fiel wegen dem schlechten Gesundheitszustand mehrerer Teilnehmer aus. Anfang November wurde mit den Arbeiten für das neue Fundament des Maibaumes am Eck des Kirmairhofs begonnen
und 9 Tage später abgeschlossen.

Um das Jahr 1988 würdevoll zu beenden, wurde dies mit einer zünftigen Weihnachtsfeier getan.

 

1989

Der 1988 gefällte Maibaum wurde in der Zeit bis zum 1. Mai auf Hochglanz gebracht. In dieser Zeit stahlen wir den Baum des Eichenauer Gartenvereins. Auch bei uns geht so manches schief, so nahm manche Klauaktion von Maibäumen in diesem Jahr ein nasses und vorzeitiges Ende. Ebenfalls in dieser Zeit wurde ein neuer Bauwagen für die Maibaumwache angeschafft. Dieser wurde unserem Bedarf angepasst. Da die Anzahl des Stammtischler im Sonnenhof stetig stieg, bauten wir einen neuen, größeren Stammtisch. Bei hochsommerlicher Hitze besuchten wir die Fahnenweihe in Bruck bei Rosenheim. Am 3.7. war es für uns eine Selbstverständlichkeit zu Herrn Pfarrer Kittl´s 25-jährigen Priesterjubiläum mit einer Fahnenabordnung zu erscheinen. Sowie das Dorffest 1988 in den Bauhof umzog, zog 1989 das Weinfest in den Stadl von Sepp Kreuzmair um. Der Kessler Hans feierte am
30.09. sein Postenstecken in der Burschenhütt´n. Bereits eine Woche später gab er seiner Brigitte sein Ja-Wort.
Das Patenbitten der Landjugend Biburg fand am 25.11. ebenfalls in unserer Hütt´n statt. Noch heute freuen wir uns über Biburger Besuch.

 

1990

1990 begann wieder mit den Besuchen diverser Faschingsbälle und wir veranstalteten natürlich auch wieder unseren eigenen Faschingsball. Einen Ausflug ins Pitztal zum Skifahren, wo wir uns vom anstrengenden Fasching erholten, machten wir Anfang März. Beim Osterfeuer, das wir am Germeringer See abhielten, verzeichneten wir immer weniger Besucher. Dem Porzellan ging es am 05.05. an den Kragen zum Anlass des Polterabends vom Werner Kirmair, dessen Hochzeit am 12.05. stattfand. Am 31.05. wurden wir Burschen um einen Mann weniger, denn der Gerhard Zlunka lud zum Boschenstecken nach Geisenbrunn ein. Dazu jedoch lieber keine weiteren
Details. Trotz eines prächtigen Abschieds feierte er am 02.06. seine Hochzeit. Vom 08. – 10. Juni fand in Biburg das 40-jährige Gründungsfest der Landjugend Biburg statt, wo es uns eine Ehre war, als Patenverein zur Seite zu stehen. Mitte August durfte die Allinger Landjugend eine kleine Auslösefeier veranstalten, da wir vor einiger Zeit ihr Taferl nach den anerkannten Regeln der Burschenschaften, kassiert haben. Ein weiteres Mitglied, Kirmair Werner, feierte am 05.09. seinen Abschied der Burschenschaft (Boschenstecka). Bereits drei Tage später fuhr er in den Hafen der Ehe ein. Die neue Vorstandschaft wurde am 28.10. neu gewählt. Stefan Kottermair, Christian Koller und Patrick Stege führten uns nun in die weitere Zukunft.

 

1991

Den Jahreswechsel ins Jahr 1991 feierten wir in unseren „Katakomben“ in der Burschenhütte. Hier weihten wir die neue Bar im Keller ein, sodass mancher den eigentlichen Anlass nicht mehr wahrnehmen konnte. Der traditionelle
Rosenmontagsball wurde auf Grund des Golfkrieges abgesagt. Dafür veranstalteten wir in der Burschenhütt´n einen kleinen Faschingsball für unsere Vereinsmitglieder. Mitte April brach dann auch schon wieder das Maibaumfieber aus. In der Nacht auf den 25. April stahlen wir den Maibaum aus Forstenried. Dies war jedoch mit
einem großen Aufwand verbunden. So mussten zuerst zwei Bagger zur Seite geschoben werden bis der Baum zum Abtransport bereit war. Die Freude war dementsprechend groß als der Baum dann Zuhause war. Die Auslöseverhandlungen erwiesen sich als schwierig, doch nach langem hin und her konnten wir uns mit den
Forstenriedern einigen und so wurde der Maibaum bei perfektem Wetter ausgelöst. Unter der musikalischen Unterstützung der „Kaiserblick-Buam“ tanzten wir in den Mai im Hotel Mayer. Der Juli rückte immer näher und die Vorbereitungen für unser Dorffest liefen auf Hochtouren. Vom 5. bis 6. Juli fand das Dorffest seit langem mal
wieder auf der Dorfstraße statt und es herrschte traumhaftes Wetter. Die Veranstaltung, die heuer erstmals Freitag/Samstag stattfand war sehr gut besucht und sowohl die Ebbser Buam, als auch die Manyanas sorgten für eine tolle Stimmung. Am 17. Juli hielten wir eine Versammlung in der Burschenhütte ab, bei der Stefan Kottermair
als Vorstand zurücktrat. An seine Stelle wurde Christian Koller und als zweiter Vorstand Giovanni Dannibale gewählt. Der Kassier blieb gleich. Anton Sepp und Helmut Westermeier traten am 31. August und 07. September in den Ehestand ein. Der Rückblick auf das Jahr 1991 erfüllt uns mit Zuversicht für die nächsten Jahre.

 

1992

Germering, Wetter scheiße – Kopf brummt, doch die Frisur hält. Nach dem überstanden Jahreswechsel begann mal wieder die Zeit der Narren. Mit Hellau und wenig Schlaf überstanden wir auch diese harte Jahreszeit. Nach einigen Ausflügen zur Erholung begann unsere Lieblingszeit. Durch einen geschickten Schachzug, Raffinesse
und „unbandig vui Massl“ wurden wir auf den von den Geisenbrunner geklauten Maibaum aufmerksam. Am Tag, als die Geisenbrunner den Maibaum zurück bringen wollten und sich für diese Feier in den leichten Trinkanzug schmeißen wollten, schlugen wir zu! Das Prachtstück war gut unter dem Hallengiebel verankert. Während des Herablassens des Traditionsstangerls wurden wir durch einen einzelnen Geisenbrunner beinahe gestört. Sein Eindringen wurde durch die geschickt verriegelte Tür verhindert, sodass er unverrichteter Dinge mit seinem Drahtesel nach Hause fuhr. Die Gunst der Stunde nutzten wir und luden den Maibaum auf den bereitgestellten
Bulldog der Geisenbrunner inkl. Nachläufer auf und machten uns auf den Weg Richtung Ortsgrenze. Einige Geisenbrunner versuchten noch krampfhaft - jedoch vergebens - dem bereits fahrenden Maibaum nachzulaufen. Die Auslöseverhandlungen waren nach diesem geglückten Raubzug kurz und wir wurden uns einig. Ein paar Tage darauf veranstalteten wir den Maitanz beim „Radach“. Hier feierten wir bis in die frühen Morgenstunden. Am 14. Juni zogen wir los um mit dem Burschenverein Aich ihre Fahnenweihe zu feiern. Anfang September veranstalteten
wir unser traditionelles Weinfest im Kreuzmair-Stadl, welches wieder bei Alt und Jung gut ankam.

 

1993

In den letzten Tagen des vergangen Jahres haben wir im Wald vom Wagner Lenz beim Gut Hüll einen Maibaum aussuchen dürfen und kurz darauf gefällt. Am 30.01. mussten wir uns in zwei Gruppen teilen. Die eine Gruppe ging zum Schaber Albert seinemn 50. Geburtstag, die andere Gruppe nach Aubing zum Faschingsball. Beide
Gruppen hatten jedoch am nächsten Tag mit ähnlichen Beschwerden zu kämpfen. Mitte April gingen wir wieder auf Beutezug und stahlen den Baum aus Fürstenfeldbruck der in der Polizeischule versteckt war. Bei der Auslösefeier die am Frühlingsfest stattfand, führte zu Meinungsverschiedenheiten. Die daraus resultierenden Handgreiflichkeiten blieben uns noch lange in Erinnerung. Am 1. Mai war es nun endlich soweit, unser Baum konnte aufgestellt werden mit Hilfe der Gilchinger Blaskapelle und vielen freiwilligen Helfern. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal kein Maitanz, sondern ein Fest unter freiem Himmel im Kirmair-Hof abgehalten. Wie jedes
Jahr am ersten Juliwochenende hatten wir auch heuer wieder unser Dorffest, dass dieses Jahr zum ersten Mal in der Halle vom Kirmair an der B2 stattfand. Das Fest war so ein Erfolg, dass uns am Samstag sogar das Bier ausging. Am 12. August fand dann die Weinprobe beim Decker Oskar statt, bei der die Weine für das bald anstehende Weinfest mit Freude getestet und bestellt wurden. Am 4. September fuhr Seuffert Manni und seine Julia in den Hafen der Ehe ein. Eine Woche später wurde unser Weinfest im Stadl vom Kreuzmair abgehalten, dass wie das Dorffest ein großer Erfolg war.

 

1994

Nachdem wir die Jahreswende und den alljährlichen Faschingstrubel gut überstanden hatten, veranstalteten wir am Parkplatz des Germeringer See´s unser traditionelles Osterfeuer, welches durch die schlechte Witterung schlecht besucht war. Der diesjährige Tanz in den Mai fand beim Radach statt. Die Original Isar-Winkler sorgten
für eine gemütliche Atmosphäre. Um auch den traditionellen Aufgaben unseres Vereins nachzukommen, fuhren wir am 12. Juni zu einer Fahnenweihe nach Ismaning. ning. Anfang August heiratete unser langjähriges Mitglied Kleiber Michael seine Melanie. Hier ließen wir uns nicht lumpen und führten ein kleines Theaterstück über sein bisheriges Leben auf. Beim diesjährigen Burschenausflug fuhren wir ins benachbarte Österreich, wo wir in Jennbach zwei wunderschöne Tage verbrachten. Ende des Jahres verabschiedete sich Wolfgang Perschl von der Vorstandschaft und sein Amt übernahm Koller Andreas.

 

1995

Den Jahreswechsel ins Jahr 1997 feierte ein Großteil der Burschenschaft in der schon fast fertig renovierten Burschenhütte im Zillertal. Die guten Vorsätze für das nächste Jahr waren jedoch bereits um viertel nach zwölf schon verworfen worden. April, Maibaumzeit! Voller Tatendrang und schon gespannt auf den ersten Siegeszug
kümmerten wir uns erst mit Begeisterung um unser eigenes Brauchtumsstangerl. Hier möchten wir uns für den gestifteten Maibaum bei der Familie Niedermeir bedanken, den wir am 2. April aus seinem Gehölz holten. Um unsere Gier zu stillen schickten wir unsere Späher los um das umliegende Gebiet zu erkunden. Bei der Sanitätsstaffel (Klinikum Großhadern) wurden wir fündig. Das „Stangerl“ wurde kurzerhand seinen Besitzern entwendet und zu uns nach Hause gebracht. Bei der Auslöse ließ sich die Klinikverwaltung nicht lumpen und bereiteten uns eine gelungene Auslöse. Trotz des kurzzeitigen Erfolges vernachlässigten wir unser Bammerl
nicht! In den Wochen bis zum 1. Mai waren noch viele Tätigkeiten, wie die Maibaumschilder neu bemalen, die Kränze zu binden, den Maibaum herzurichten und vieles andere durchzuführen. Währenddessen merkten wir, dass sich ein Maibaum im Hof doch recht einsam fühlen muss, deshalb beschlossen wir in der Nacht vom 23. auf 24. April den Maibaum des Gutes Achselschwang zu klauen. Nach einer weltweiten Übertragung der  Auslöseverhandlungen durch den Bayrischen Rundfunk wurde das Traditionsstangerl, nachdem wir mit dem Bayernbus anreisten, am 27. April im Gut Achselschwang ausgelöst. 4 Tage darauf stellten wir unseren eigenen
Maibaum mit großer Mithilfe der Altburschen auf. Der 11. Mai war für die Germeringer mal wieder rot im Kalender markiert, denn das traditionelle Blütenfest der Biburger Burschen stand an. Es fielen nicht nur Blüten sondern auch die ein oder andere Maß wurde mit Genuss an diesem Sonnentag „obegschwoapt“. Am 18. und 19. Mai trafen sich Alt und Jung zusammen, um gemeinsam die bereits mehrfach erwähnte Mission, nun halbwegs zu bestreiten. Ziel oder besser gesagt Opfer des Tages war Alling, deren Landjugend zum Pfingstfest lud. Doch, wie sollte es anders sein, die doch alternden Altburschen versagten ebenfalls, und wir zogen in den frühen Morgenstunden (also kurz vor Mittag) gen Heimat, um fit und voller Elan (etwas leicht alkoholisiert natürlich) im Waldstadion gegen die Altburschen zur Fuß ballrevanche vom letzten Jahr anzutreten. Wie jedes Jahr, trafen wir uns dann auch wieder in der Hütt’n zum gemeinsamen Grillen. Am 4. und 5. Juli luden wir zur „Intersuff 97“, dem Dorffest ein. Nach wochenlanger Vorbereitung wurde es auch dieses Jahr recht gemütlich. Nach längerer Pause wurde die Stade Zeit mit einer Party im Kellergewölbe eingeläutet, die einen Tag vorm 1. Advent stattfand.

 

1998

1998 besuchten wir die traditionellen Faschingsbälle in Aubing und Puchheim, da wir diese Bälle von unserer Abwesenheit nicht verschonen wollten. Nachdem wir die auswertigen Narrentage hinter uns ließen, bereiteten wir uns einige Tage später auf unseren eigenen Rosenmontagsball vor. Der Ball glänzte durch eine bemerkenswerte
Besucherzahl und phänomenalen Showeinlagen. Für das diesjährige Verkleidungsthema kamen dieses Jahr die Grüße aus Schlumpfhausen. Mitte März hat die Burschenschaft Germering ihren ehemals zweiten Vorstand unter extremer Geheimhaltung an das weibliche Geschlecht verloren. Am 3. April fand die erste Burschenversammlung
diesen Jahres in der Hütt´n statt. Als wohl wichtigstes Thema standen die Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Da der Kirmair Martin, der Koller Andi und Seeholzer Markus nicht mehr länger zur Verfügung
standen, konnten wir den Niedermeir Hias, Blessing Christian und den Moser Michi als neue Vorstandschaft gewinnen. Das alljährliche Osterfeuer stand nun wieder auf dem Plan. Am Germeringer Seeparkplatz entzündeten wir am frühen Abend das Feuer, die zahlreichen Gäste wurden von uns bewirtet. Durch die einzigartige Atmosphäre eines Osterfeuers blieben uns die Gäste bis in die frühen Morgenstunden erhalten. Während der Zeit des Aufbauens vom Osterfeuer entsandten wir einen Spähtrupp mit dem Auftrag, einen Maibaum  auszukundschaften. Doch zum Erstaunen unseres Vorstandes, kam der Trupp tatsächlich mit einem  Maibaumstangerl auf den VW-Busdach zurück. Wie sich jedoch herausstellte, war es der Maibaum der Kerschensteinerschule. Unverständlicherweise verweigerte die Stadt Germering den Baum auszulösen, woraufhin wir ihn gnädigerweise wieder zurückbrachten. Am 03. und 04. Juli veranstalteten wir wieder unser Dorffest bei Kirmair’s in der Halle. Es war wie jedes Jahr wieder ein gelungenes Fest. Endlich durften wir am 19. Juli wieder eine Fahnenweihe besuchen. Ein kleiner Kreis der Burschen rückte in den frühen Morgenstunden nach Obersaubach aus, um dort am Gottesdienst und am Umzug teilzunehmen. Am Nachmittag ging es dann in unser schönes Germering zurück um in der Sonne die kürzlich geborene Geburt der Perschl-Tochter gebührend zu feiern. Im August verloren wir ein weiteres Mitglied in den heiligen Stand der Ehe, den Bühler Gerhard. Ende November verabschiedete sich der Koller Christian auch in den Hafen der Ehe. Sein Ja- Wort schenkte er der
Mayerle Astrid. Am 09. Dezember fand der Klapperstorch den Weg zum Wagner Lenz - er brachte eine gesunde Tochter. Den Rest des Jahres verbachte die Burschenschaft mit diversen Feiern (Weihnachtsfeier).

 

1999

Gut rüber gerutscht, fanden auch schon wieder unsere Pflichttermine in Aubing und Puchheim statt. Genauso wie auch unser Rosenmontagsball ein voller Erfolg war. Einige Wochen später wurde wieder der Hochofen am Germering See für das Osterfeuer angeheizt. Ausnahmsweise konnten an diesem Tag die Regenschirme zu
Hause gelassen werden, da Petrus uns regenfreie Tage bescherte. Nachdem das Altholz entsorgt wurde, widmeten wir uns geistig sowie körperlich des Dorffestaufbaus. Die Errichtung des Anbaus und des Innenausbaus inklusive Dekorierens zog sich wie gewohnt bis in die späten Abendstunden, jedoch wurde der Spaß, der Durst und der Hunger nicht vernachlässigt. Highlight dieses Jahres war die „Blue Oyster Bar“. Die ca. 40 m lange Bar platzte fast schier aus allen Nähten. Über solche Besucherzahlen freuen wir uns immer wieder gern. Pünktlich zum Zapfenstreich um 03:00 Uhr wurden die Abbauarbeiten in der Nachtschicht in Angriff genommen. Gegen
10 Uhr wurde der Wechsel für die 2. Schicht eingeläutet. Nachdem wir am Abend die Halle in den Urzustand zurückgesetzt hatten, wurden alle Burschen zum Essen eingeladen. Anfang September war auch das diesjährige Weinfest im Kalender rot markiert, welches dieses Jahr wieder im Sepp-Hof stattfand. Wochen zuvor traf sich
die Vorstandschaft um die verschiedenen Weine auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Die edlen Tropfen mundeten sehr, sodass die richtigen Weine für das Fest schnell gefunden waren. Trotz der neuen musikalischen Umrahmung war das Fest bestens besucht und wir konnten es für dieses Jahr als einen riesigen Erfolg verbuchen. Hiermit möchten wir uns nochmals beim Sepp Herbert für die Bereitstellung der Halle bedanken. Zwei Säue, die hier nicht namentlich genannt werden wollen, wurden am 20. November für unser Kesselfleischessen in der Burschenhütte geopfert. Hierbei starteten wir den Versuch, ob sich tote Schweine im Bauch, unter Zuhilfenahme von größeren Mengen Bier und Schnaps, zu Meerschweinen klonen lassen. Fazit: Bringt Kopfweh aber keinen Nobelpreis. Der Jahrtausendwechsel wurde in der Burschenhütte mit einem Großteil der Burschen gefeiert.

 

2001

Nachdem wir den Jahreswechsel mit körperlichen Einschränkungen überstanden hatten, absolvierten wir die Bälle wie auch unseren eigenen Rosenmontagsball. Den 1. Maibaumklau dieses Jahres konnten wir im März schon verbuchen. Das Traditionsstangerl des SV Germering konnten wir nun unser Eigen nennen. Wir haben allerdings
noch zwei andere Bäume im April entwenden können. Der Schulmaibaum der Gotzmannschule Aubing und der schon traditionelle Achselschwanger Maibaum waren nicht so gut bewacht, was es uns wieder mal sehr leicht machte. Neben den geklauten Maibäumen mussten wir uns allerdings noch um unseren eigenen Maibaum
kümmern, den wir am 1. Mai bei schönstem Wetter und Musik ohne Probleme traditionell aufstellten. Am 14. Juli musste sich unsere Gruppe spalten. Der eine Teil ging am Volksfesteinzug mit und der andere Teil fuhr nach Kottgeisering zum Burschenvergleich. Beim Baumkraxln, Tauziehen, Kuchenwettessen und anderen lustigen Wettbewerben belegte unser Team den 2. Platz gleich nach dem Gastgeberverein Kottgeisering. (Aber nur weil die geübt haben) Beim Stoaheb´n Abends im Festzelt belegten wir ebenfalls die oberen Ränge. Bei der Burschenversammlung im Juli löste der Seeholzer Michael den Niedermeir Matthias als 1. Vorstand ab. Zudem wurde Gietzl Michale zum 1. Kassier gewählt. Im September war es wieder soweit, das Weinfest stand an. Bei Sepp´s im Stadl feierten wir bis in die frühen Morgenstunden mit edlen Tropfen. Musikalisch wurde das Ganze von den „Argeter Buam“ unterstützt. Zum Schrecken Aller, brannte im Oktober der Anbau der Hütt´n ab. Dabei nahm der Dachstuhl so viel Schaden an, dass wir den ganzen November beschäftigt waren, den alten Dachstuhl gegen einen Neuen auszutauschen. Deshalb fand das diesjährige Kesselfleischessen bei Hermansdorfer statt. Im Dezember waren wir mit den Renovierungsarbeiten der Hütt´n weiterhin beschäftigt.

 

2002

Nachdem wir den Jahreswechsel gezwungenermaßen in der Feuerwehr Germering feiern mussten, begann dann auch schon wieder die Zeit der Narren. Als Hippies getarnt zogen wir wieder zu den umliegenden Faschingsveranstaltungen nach Puchheim und Aubing. Am Rosenmontag luden wir zum Feiern ein. In diesem Jahr zündeten wir zum ersten Mal das Osterfeuer auf der Wies´n vor der Hütt´n an. Am diesjährigen Dorffest heizten die „Bayern Top“ und die „Manyanas“ im Stadl von Kirmairs so richtig ein. Jede freie Zeit des Jahres verbrachten wir mit den Renovierungs- und Neubauarbeiten in der Burschenhütt´n, sodass wir am 16. November
zum Kesselfleischessen einladen durften. Eine Woche später besuchten wir die Bavaria Filmstadt um einen Einblick ins Filmleben zu bekommen. Anschließend fuhren wir zur Brauereibesichtigung nach Aying.

 

2004

Nachdem wir den Jahreswechsel gut überstanden hatten, zogen wir mit den Burschen aus Unterpfaffenhofen los und sammelten die alten Christbäume in Germering ein. Da unser Vorstand den schweren Weg in die Ehe antreten musste, löste ihn der Böck Michi in seinem Amt als 1. Vorstand ab. Anfang Oktober stand der Burschenausflug zum Wilden Kaiser an. Zu der dortigen Rübezahlhütte wanderten die Jung- und Altburschen und genossen die schöne Atmosphäre bei einem schönen Spätherbsttag. Am darauffolgenden Wochenende heiratet der Niedermeier Hiasi. Vier Wochen später trafen wir uns wieder zum Kesselfleischessen in der Burschenhütte.

 

2005

Den Jahreswechsel feierten wir wie gewohnt in unserer geliebten Hütte. Hier verballerten wir mal wieder unser über das Jahr hart verdiente Geld. Bei den anschließend kommenden Faschingsbällen in Aubing und Puchheim nahmen wir mit großer Anzahl teil. Am 26.03.2005 entzündeten wir unser Osterfeuer an der Burschenhütte.
Da uns Petrus einen regenfreien Tag schenkte, wurde das Osterfeuer rege besucht. Stark geschwächt vom Allinger Pfingstfest spielten wir am Pfingstmontag wieder gegen die Altburschen Fußball. Hierbei erkämpften sich die Jungburschen ein hervorragendes Unentschieden. Auch dieses Jahr stand eine große Hochzeit an. Nachdem im Mai veranstalteten Polterabend konnten wir den Seeholzer Michi in den Hafen der Ehe einfahren lassen. Anfang Juli luden wir wieder zu unserem Dorffest ein. In der Halle vom Kirmair feierten die Gäste bis in die frühen Morgenstunden. In der ersten Septemberwoche veranstalteten wir das Weinfest bei Sepp´s. Hier servierten wir edle Tropfen, was so mancher am nächsten Tag spürte. Am 05. November trafen sich Jung und Alt zum Kesselfleischessen in der Burschenhütte. Hier ließen wir das vergangene Jahr nochmal Revue passieren.

 

2006

Das Jahr 2006 begann mit Arbeit und Lumpereien. Ein neues Bauprojekt hatte es unseren Häuptlingen angetan um auf einen modernen Standard zu gelangen. Kurzum – ein neuer „Scheißhauswagen“ musste her. Danke der bereitwilligen Unterstützung der Altburschen wurde ein ausrangierter Seecontainer inklusive fahrbarem Untersatz aufgetrieben. Pünktlich zu unseren Festen konnten wir unseren neuen Sanitäranhänger in Betrieb nehmen. Am Samstag den 22. April haben wir von unserem Agenten erfahren, dass in Bruck ein Maibaum zu holen sei. Durch gelernte Diebeskunst verschafften wir uns Zugriff zum Traditionsstangerl. Beim Sonnenaufgang wurde das Stangerl der Fürstenfeldbrucker sicher verräumt. Bereits acht Tage später fuhren wir den Maibaum zurück. Während der Maibaumzeit fand in der Werkstatt von Kirmairs eine Burschenversammlung statt. Dort übernahm der Spachtholz Manfred das Amt des 1. Kassiers. Am 1. Mai besuchten wir das Maifest unserer Nachbarn in Puchheim-Ort. Das Aufstellen des Puchheimer Maibaums stellte sich als reines Musterbeispiel dar, wie man einen Maibaum nicht aufstellen sollte. Einige Wochen später luden wir zum Dorffest ein. Hier wurde zum ersten Mal unser neuer Klowagen getestet.

Dank der guten Musikalischen Unterstützung der Südtiroler Spitzbuam und Surprise, konnten wir trotz Pfingstwochenende einen vollen Erfolg verbuchen. Selbstverständlich besuchten wir auch dieses Jahr die Katholischen Feiertage wie z.B. Fronleichnam mit Fahnenabordnung. Am 03. September lud der Burschenverein
Aubing zu seinem 100-jährigen Gründungsfest ein. Die Einladung wurde dankend angenommen und mit knapp 20 Mann besuchten wir das Fest. Dieses Jahr veranstalteten wir mal die After Summer Party und das Weinfest. Mit einem neu eingeführten Getränk, an dem sich nicht nur unsere ältere Generation sehr daran erfreute, sondern auch der Rest der Welt sich gut daran tat. Auch dieses Jahr erzielten wir ein gutes Ergebnis. Das restliche Jahr verbrachten wir mit diversen Ausflügen und Vorbereitungen für den neuen Maibaum im kommenden Jahr.

 

2007

Um uns für die Silvesterparty einzustimmen, ging die gesamte Burschenschaft zur Vorsilvesterparty der Unterpfaffenhofener Burschen. Nach mehreren Maßen und anderen Spirituosen wurde die Feier am nächsten Tag ein schwerer Gang. Der mittlerweile „geschepste“ Baum wurde am 09. April aus dem Wald geholt und sicher im
Hof gelagert und weiter hergerichtet. Trotz vieler feindlicher Spionagetrupps konnte uns der Baum nicht entwendet werden. In dieser Zeit wurde auch der Stege Patrick und der Koller Christian mit Vaterglück beschert. In Freiham sollte auch ein Maibaum aufgestellt werden und vom Durst geplagt, zog es einen von uns in den Biergarten. Da erspähten seine Augen, wie sie grad ein Stangerl in dem angrenzenden Stadl einräumten. Daraufhin zogen wir in den späten Abendstunden nach Freiham um das Objekt der Begierde sicherzustellen. Bei der Auslöse wurde man sich schnell einig und man feierte gemütlich bei Bier und Leberkäse. Am 1. Mai war es dann soweit, der Maibaum konnte mit Gottes Segen aufgestellt werden. Noch bevor die Sonne ihren Höchststand erreicht hatte, stand der Maibaum der Burschen in seiner voller Pracht. Während die „Maibaumkranaufsteller“ aus Unterpfaffenhofen sich
noch plagten, war bei uns das Fest bereits voll im Gange. Bei schönstem Wetter wurde bei uns so ausgiebig gefeiert, dass bereits gegen 15 Uhr das Bier zur Neige ging und noch diverse Fässer aus Aying besorgt werden mussten. 2007 war das Maibaumaufstellen ein gelungenes Fest. Dank des guten Bierkonsums wurden wir 19
Tage später zum „Bräukirta“ nach Aying eingeladen wo doch zu späterer Stunde ein Besuch im Krankenhaus unvermeidbar war. Im Juni lud der Burschenverein Aich zu seiner Fahnenweihe ein. Hier konnten wir mit einer starken Truppe, ausgelassener Stimmung und bestem Wetter uns einen unvergesslichen Tag machen. Wie auch die Jahre zuvor veranstalteten wir im Juni unser Dorffest sowie im September die After-Summer Party / Weinfest. Am 30. Oktober wurde unser ehemaliger Vorstand, Niedermeir Hias mit Vaterglück beschert. Sein Glück wurde selbstverständlich ein paar Tage später gebührend begossen. Das Abschlussessen der Burschen wurde dieses Jahr beim „Vladi“ abgehalten. Ob Jung, ob Alt sowie die Damen erfreuten sich am „Julitschka“.

 

2008

Anfang März wurde eine Burschenversammlung einberufen. Hier löste der neugewählte 2. Vorstand Seppi Sepp den Hermansdorfer Michael ab. Unter anderem kamen auch noch andere wichtige Themen auf den Tisch, bei denen Entscheidungen getroffen werden mussten. Ein Brauereiwechsel stand ins Haus und eine qualifizierte Abordnung testete namhafte Gerstensaftproduzenten. Dabei fiel die Wahl auf die Braukunst der Augustiner Mönche. Durch die Talentfreiheit der Unterpfaffenhofener Burschen, die uns die Tour beim Kraillinger Maibaum versaut hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Opfer. Da unsere Privatsatelliten auf höchstem Niveau arbeiteten, ging uns doch noch ein großer Fang ins Netz. Wie sich herausstellte, gehört der Baum dem Forsthaus Forstkasten. Die drei Tage später stattfindende Auslösefeier war ein Musterbeispiel, wie man eine Auslösefeier abhalten sollte. Der Wirt hat sich echt nicht lumpen lassen! Mitte Mai lud der Burschenverein Moorenweis zu Ihrem 100-jährigen Gründungsfest. Aufgrund einer Einladung zur Münsinger Fahnenweihe, die über 3 Tage ging, machten wir uns Gedanken über unsere Übernachtungsmöglichkeit. Die Gedanken begannen zur späteren Stunde im K2 zu brodelten. Wir hatten die Idee der Ideen! Wir stellten uns vor, einen Abroll-Container mit einem Dach und unseren alten Bundeswehr-Betten auszustatten. Nachdem sich einige Leute diese Idee am nächsten Morgen noch merken konnten, war die „Kacke“ am dampfen! Am Mittwoch vor dem Fest-Wochenende
begannen wir die Idee in die Tat umzusetzen um am darauffolgenden Tag unseren Container auf dem Festplatz abzustellen. Am Freitag um 7 Uhr trafen wir uns mit Schlafsack und Matratze bewaffnet zur Anreise des Gründungsfestes. Dort angekommen starteten wir mit Weißwurst-Frühstück und kühlem Bier den feucht fröhlichen
Tag. Natürlich machten wir unserem Ruf alle Ehre und eröffneten um halb Zwei, eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnungszeit den Barbetrieb! Dies hinderte uns jedoch nicht, dass wir die Bar auch als letztes wieder verlassen haben (13 Stunden später um 3 Uhr morgens!) Gut ausgeschlafen in unserem „Mobile-Home“ ging es zum Frühstücken zum großen M nach Wolfratshausen um uns hier für die Burschenmeisterschaft zu stärken. Unser Motto war: „Die Letzten werden die Ersten sein“ als Ziel genommen hatten, erreichten wir nach zahlreichen Disziplinen wie z.B. Bulldog-Ziehen, OB-Lauf und Bierkisten-Kraxeln den 1. Platz. Am Abend fand dann die Münsinger Rocknacht statt, wo wir aufgrund unseres nahegelegenen Schlafplatzes unserem Motto: „Die Letzten werden die Ersten sein“ eine ganz andere Bedeutung gab. Am Sonntag wurden wir von vielen Altburschen zum Ochsenrennen besucht.

Aufgrund des fehlenden Weinfestes veranstalteten wir am 06. September einen Burschenvergleich mit den umliegenden Vereinen. Hier gewannen unsere Freunde aus dem benachbarten Alling. Am Abend öffneten wir wieder die Pforten der legendären Kellerbar. Auch dieses Jahr nahmen wir mit einer Fahnenabordnung am Volkstrauertag teil, um an die Gefallenen und Vermissten zu gedenken. Das Jahresabschlussessen fand dieses Jahr in der Gaststätte Geisenbrunn statt.

 

2009

Wie in den Jahren zuvor startet auch das Jahr 2009 mit den üblichen Festlichkeiten zum Jahresbeginn wie z. B. Kesselfleischessen, Schafkopftunier und diversen Faschingsbällen. Am 7. April löste der Maxi Kirmair den Böck Michi als 1. Vorstand ab. Bereits 1 Woche später konnten wir unseren 1. Maibaumdiebstahl dieses Jahres verbuchen. Wir entwendeten den Maibaum (eigentlich war es nur a Stangerl) vom Gogl-Wirt. Als Auslöse gab es für die, die beim Stehlen dabei waren Bier und a Brotzeit. Natürlich mussten wir uns das Spektakel anschauen wie dieser „mächtige Baum“ vom Burschen und Madlverein Puchheim aufgestellt wurde. Hier stellten wir fest,
dass die Puchheim lernfähig sind. Anschließend fuhren wir nach Geisenbrunn um bei Ihrer Maifeier mitzufeiern. Als wir bereits am frühen Nachmittag in der Bar standen, wurde uns schnell klar, dass es hier mal wieder ein gelungener Tag sein wird der noch vielen, lange in Erinnerungen blieb. Am 6. Juni lud der Burschenverein Unterpaffenhofen zu ihrem 100jährigen Bestehen ein.

Im Juni veranstalteten wir unser traditionelles Dorffest, dass wie jedes Jahr bei Jung und Alt sehr gut ankam. Am ersten Augustwochenende lud der Ammer Michael und der Leo zu Ihrem Polterabend in der Feuerwehr ein. Bei wunderschönem Wetter, Biergarten Atmosphäre und einem Pool wurde bereits am Nachmittag gefeiert und nebenbei ein Spanferkel gegrillt. Zur späteren Stunde fuhren wir dann zum Seefest der Unterpfaffenhofener Burschen. Im Oktober verabschiedeten wir dann beide in den Ehestand. Am 7. November trafen wir uns in den frühen Morgenstunden um unseren neuen Maibaum umzulegen und trafen Vorbereitung für die am Abend stattfindenden Burschenparty.

 

2010

Um die Götter für das kommende Jahr gnädig zu stimmen, opferten wir zu Beginn des Jahres ein glückliches Weideschwein. Hierbei stellten wir wieder fest, dass es schön ist wenn sich Jung- und Altburschen treffen. Pünktlich zur Maibaumzeit entsendeten wir unsere Auskundschafter um feindliches Diebesgut zu erkunden. Fündig wurden wir nach längerer Sucherei in Aufkirchen. Gut eingekeilt - jedoch nicht bewacht - brachte er uns dennoch zum schwitzen. Nach gut 2 Stunden hartem hin und her war auch dieses Problem gelöst, sodass wir uns endlich auf den Weg nach Hause machen konnten. Die ersten Jubelschreie kamen von den Percha-Burschen,
die uns zum gelungenen Raubzug beglückwünschten. Die Verhandlungen liefen gut, 280 Liter Bier und Brotzeit. Jedoch ließen Sie sich nicht lumpen und sorgten von vorn herein für Reserven. Die Weiterfahrt mit dem angemieteten Bus zum Allinger Pfingstfest war eine echte Herausforderung. Laut wars! Gschdunga hods! Aber trotzdem wars a morz Gaudi. Trotz aller Strapazen wurde das Fest in Alling erreicht. Was uns jungen Burschen beim Pfingstturnier mal wieder handicapte. Nichts desto trotz kam ein hervorragendes 6:6 dabei heraus. Anfang April brachten wir unseren eigenen Maibaum nach Hause um ihn standesgemäß zu schmücken und am 1. Mai aufzustellen. Hier wurden wir tatkräftig von unserem Oberbürgermeister Andreas Haas unterstützt. Am ersten Juniwochenende veranstalteten wir unser Dorffest, welches auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war. Wie auch in den Jahren zuvor ging es friedlich zu und die Stimmung war prächtig. Ende August fuhren wir zu unserem Patenverein nach Geisenbrunn um mit ihnen ihr „Bankerl-Fest“ zu feiern. Hier gab es ein Spanferkel, was zuvor ein glückliches Weideschwein war. Anschließend fuhren wir zum Dorffest nach Landsberied. Am 27.11. wurden wir für die Strapazen beim Jahresabschlussessen in Geisenbrunn belohnt.

 

2011

2011 unser Jahr! Nach einem gelungenen Jahreswechsel in der Young-Star Hütt´n wurden die Vorbereitungen für unsere 100-Jahr Feier fest in Angriff genommen. Durch einige Versammlungen wurden die diversen Aufgaben einzelnen Mitglieder übertragen. Zudem wurden organisatorische Abschnitte diskutiert, die dann durch Mehrheitsentschluss festgelegt wurden. Selbstverständlich wurden die umliegenden Faschingsbälle besucht, wie auch die Vorbereitungen für das Osterfeuer getroffen, welches wir am 23.04.2011 veranstalten wollten, jedoch wegen der Waldbrandgefahr abgesagt wurde. In der Nacht zum 28. April stahlen wir einen Maibaum aus Aubing.
Das Kuriose daran war, dass der Maibaum erst kurz zuvor von den Aubinger Burschen geklaut und in dieser Halle versteckt wurde. Als Auslöse vereinbarten wir ein Grillfest, welches Ende Juni stattfinden wird. Am 07.Mai war es uns eine Ehre bei Geisenbrunner Burschen einzumarschieren um hier um Ihre Patenschaft zu bitten. Auf diesen besonderen Tag gehen wir ein paar Seiten später nochmal genau darauf ein. Der 18. Mai war der Startschuss für den Aufbau unseres Festes. In freudiger Erwartungen auf den Tag X waren unsere Burschen besonders motiviert den Aufbau zügig zu beenden. Hier möchten wir uns bei unseren Frauen für die Unterstützung und Bewirtung, besonders bei den Auf- und Abbauarbeiten, sowie bei den Festen selbst, herzlichst bedanken. Voller Zuversicht und Stolz gehen wir in das nächste Jahrhundert und hoffen auf ein gutes Gelingen unseres Jubiläums.